Dies ist eine informatorische Einschätzung, keine Rechtsberatung. AIActEasy ordnet öffentlich bekanntes Produktverhalten der EU-KI-Verordnung zu; klären Sie die Einzelheiten mit dem Anbieter und Ihrem eigenen Rechtsbeistand.
Nutzt Movio KI?
Movio nutzt KI-gestützte Funktionen und fällt daher in den Geltungsbereich der Transparenzregeln der EU-KI-Verordnung. Das macht Sie nicht automatisch nicht-konform — es bedeutet, dass eine Offenlegungspflicht zu prüfen ist und, sofern sie gilt, zu erfüllen ist.
Welche Pflicht aus der EU-KI-Verordnung gilt?
Artikel 50 Absatz 4 verlangt, dass Deepfakes und bestimmte KI-generierte Inhalte von öffentlichem Interesse als künstlich erzeugt oder manipuliert offengelegt werden.
Ihre voraussichtliche Pflicht: Legen Sie KI-generierte Avatare / Deepfake-Videos als künstlich erzeugt offen (Art.50(4)).
Typische Rolle nach der Verordnung: Betreiber. Anbieter entwickeln das System und bringen es in Verkehr; Betreiber setzen es in eigener Verantwortung ein — Ihre Pflichten unterscheiden sich entsprechend.
Welches Risiko besteht?
Nicht offengelegte synthetische Präsentatoren/Deepfakes = Art.50(4)-Verstoß bis 2. August 2026.
Compliance nachweisen
Erfassen Sie Movio in Ihrem KI-Inventar, dokumentieren Sie, wo es eingesetzt wird, halten Sie die Offenlegung fest, die Sie Endnutzern zeigen, und datieren Sie den Eintrag. Dieser prüfbare Nachweis ist die Antwort auf eine „Compliance nachweisen“-Anfrage im Beschaffungswesen oder von einer Aufsichtsbehörde.
Häufig gestellte Fragen
Nutzt Movio KI?
Ja — Movio nutzt KI-gestützte Funktionen, weshalb es in den Transparenzbereich der EU-KI-Verordnung fällt.
Begründet Movio eine Pflicht nach der EU-KI-Verordnung?
Legen Sie KI-generierte Avatare / Deepfake-Videos als künstlich erzeugt offen (Art.50(4)).
Welches Risiko besteht, wenn ich es ignoriere?
Nicht offengelegte synthetische Präsentatoren/Deepfakes = Art.50(4)-Verstoß bis 2. August 2026.