Dies ist eine informationsbasierte Einschätzung, keine Rechtsberatung. AIActEasy ordnet öffentlich bekanntes Produktverhalten der EU-KI-Verordnung zu; klären Sie die Einzelheiten mit dem Anbieter und Ihrem eigenen Rechtsberater.
Setzt Veed AI KI ein?
Veed AI bietet KI-gestützte Funktionen an und fällt daher in den Anwendungsbereich der Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung. Das macht Sie nicht automatisch nicht-konform — es bedeutet, dass eine Offenlegungspflicht zu prüfen und ggf. zu erfüllen ist.
Welche Pflicht aus der EU-KI-Verordnung gilt?
Artikel 50 Abs. 2 verlangt, dass KI-generierte oder KI-manipulierte Inhalte in einem maschinenlesbaren Format als künstlich gekennzeichnet werden.
Ihre wahrscheinliche Pflicht: Kennzeichnen Sie KI-generierte Bilder/Audio/Video als künstlich erzeugt, maschinenlesbar (Art.50 Abs. 2).
Typische Rolle nach der Verordnung: Betreiber. Anbieter entwickeln das System und bringen es auf den Markt; Betreiber nutzen es in eigener Verantwortung — Ihre Pflichten unterscheiden sich entsprechend.
Welches Risiko besteht?
Nicht gekennzeichnete synthetische Medien = Lücke nach Art.50 Abs. 2; Deepfakes benötigen zusätzlich eine Offenlegung nach Art.50 Abs. 4.
Wie Compliance nachgewiesen werden kann
Führen Sie einen Inventareintrag für Veed AI, protokollieren Sie, wo es eingesetzt wird, dokumentieren Sie die Offenlegung gegenüber Endnutzern und datieren Sie diese. Diese prüfbare Spur beantwortet eine Anfrage „Compliance nachweisen“ bei Beschaffungsvorgängen oder von einer Aufsichtsbehörde.
Häufig gestellte Fragen
Setzt Veed AI KI ein?
Ja — Veed AI bietet KI-gestützte Funktionen an, weshalb es in den Transparenzbereich der EU-KI-Verordnung fällt.
Begründet Veed AI eine Pflicht nach der EU-KI-Verordnung?
Kennzeichnen Sie KI-generierte Bilder/Audio/Video als künstlich erzeugt, maschinenlesbar (Art.50 Abs. 2).
Was ist das Risiko, wenn ich es ignoriere?
Nicht gekennzeichnete synthetische Medien = Lücke nach Art.50 Abs. 2; Deepfakes benötigen zusätzlich eine Offenlegung nach Art.50 Abs. 4.